Praia do Porto, Salvador, copyright Harris JohnsDie Brasilianer lieben ihre Strände . An den Wochenenden versuchen alle Bewohner der Küstenorte an einen  der zahlreichen Strände zu kommen. An den leicht zugänglichen Stränden in der Nähe der Städte tobt das Leben. Überall wird Volley, Strandfussball und was sonst noch geht gespielt. Wenn die Wellen ausreichen, gibt es auch Surfer.

Strandverkäufer verkaufen gekühlte Getränke wie das “Supergelada”, womit normalerweise ein eiskaltes Bier gemeint ist, Krabbenspieße, Süssigkeiten und noch alles mögliche andere. Die meisten Tanzlokale, Festplätze und Freizeitparks sind auch nicht weit vom Strand.

copyright Harris JohnsDie Strände sind zahlreich und endlos. Es ist deswegen einfach eine ruhige Ecke zu finden. An den ganz einsamen Stränden gibt es dann aber auch keine “Barracas” - zu deutsch Strandbuden - wo man sich seine Coco gelado = gekühlte Kokosnußmilch abholen kann. Nacktbadestrände gibt es bisher nur inoffiziell. Die brasilianischen Minimalbikinis bedecken allerdings kaum die Haut. Auch dunkelhäutige Menschen legen sich Mittags in die heiße Sonne und präsentieren am Abend stolz den Zugewinn an Farbe. Vor allem an den Wochenenden geht man zum Tanzen in Open Air Discos am Strand. Ab Mitternacht wird es voll, wie in Berlin.. 

Haie gibt es im Gegensatz zu Recife so gut wie nie. Je näher an der Stadt, desto mehr muß man sich aber vor Dieben in acht nehmen. Die Sonne brennt wegen der Nähe zum Äquator viel intensiver. Deutsche sollten deswegen immer viel guten Sonnenschutz auftragen. Nachts barfuß über den Strand zu laufen kann in manchen Gegenden wegen der Krankheiten übertragenden Strandflöhe zum Gesundheitsrisiko werden. 

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