Surfen ist weit verbreitet. In Itacare bei Ilheus gibt Windsurfen (surfe de vela) Fast überall gibt es der Küste vorgelagerte Korallenriffs in denen man
schnorcheln und tauchen kann. Der Wellengang und Untergrund bestimmen die Sichtweite unter Wasser. Es gibt auch Tauchclubs, die die besten Tauchreviere kennen und Ausflüge anbieten. Bei Wassertemperaturen von durchschnittlich 25
Grad kann man stundenlang schwimmen. Zum Beispiel in den vielen natürlichen Pools, die sich bei Ebbe bilden. Haie soll es so gut wie nie geben, dafür lassen sich oft Delphine sehen. Die Flüsse sind zum Tauchen eher ungeeignet, da sie durch den aufgewühlten Sand und Blätter meist etwas trübe sind.. In den Flüssen soll es fast überall Piranhas geben, aber die
Brasilianer scheinen nicht viel Angst vor ihnen zu haben. Wo es warm genug ist, gibt es auch giftige Rochen. Immer dort wo an Flußufern Mulden sichtbar sind, ist SPORT IN BRASILIEN Die Brasilianer treiben gerne Sport und Fitnesstraining. Ich kenne einen
Doktor in Rio der das Rentenalter schon längst erreicht hat, aber in Punkto Sport noch so manchem 30-jährigen (wie mir) weit überlegen ist. Sein Aufwärmtrainung vor dem Jogging hat mich bereits meine
ganze Energie gekostet, vom Joggen ganz zu schweigen. Fußball heißt Futebol, ausgesprochen futschibau. Im Gegensatz zu unserem Fußballnachwuchs trainieren in
Brasilien auch viele Mädchenmannschaften, als ein fester Bestandteil des Campos. Sogar Strandfußballmeisterschaften werden hier ausgetragen. Der Weltmeister ist regelmäßig Brasilien. Viele junge Brasilianer surfen gerne.
Weitverbreitet sind auch alle Arten von Volleyball, Jogging, Strandgymnastik und Angeln. Wer sich informiert findet auch fast überall eine Capoeira oder Karateschule. Capoeira ist ein Kampftanz zur
Selbstverteidigung mit einer eigenen Musik, bei dem der ganze Körper stark trainiert wird. Die Techniken haben grobe Ähnlichkeit mit Karate, sind aber immer dynamisch fließend und soweit ich weiß nie statisch im
Gegensatz zum Karate. Robert Links zum Thema Capoiera:
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