Surfen ist weit verbreitet. In Itacare bei Ilheus gibtItacare (Surfschule) es sogar eine Surfschule. In Bahia finden auch diverse Surf-Meisterschaften statt.

Windsurfen (surfe de vela)
Auf der Insel Itaparica kann  man gut windsurfen. Der Strand ist durch ein Korallenriff geschützt, das bei Ebbe sichtbar wird. Deshalb gibt es dort  wenig Wellengang. Der Wind ist morgens schwach und nimmt im Laufe des Tages zu. Das Revier ist deswegen besonders für Anfänger geignet. Nördlich von Salvador gibt es mehrere Verleiher von Wiindsurfequipment und in dem neuen Tourismuszentrum von Porto Sauipe und in Itapuan (Rua “K”), wo man pro Stunde 20-30 R$ bezahlt.

Fast überall gibt es der Küste vorgelagerte Korallenriffs in denen man schnorcheln und tauchen kann. Der Wellengang und Untergrund bestimmen die Sichtweite unter Wasser. Es gibt auch Tauchclubs, die die besten Tauchreviere kennen und Ausflüge anbieten. Bei Wassertemperaturen von durchschnittlich 25 Grad kann man stundenlang schwimmen. Zum Beispiel in den vielen natürlichen Pools, die sich bei Ebbe bilden. Haie soll es so gut wie nie geben, dafür lassen sich oft Delphine sehen.

Die Flüsse sind zum Tauchen eher ungeeignet, da sie durch den aufgewühlten Sand und Blätter meist etwas trübe sind.. In den Flüssen soll es fast überall Piranhas geben, aber die Brasilianer scheinen nicht viel Angst vor ihnen zu haben. Wo es warm genug ist, gibt es auch giftige Rochen. Immer dort wo an Flußufern Mulden sichtbar sind, ist Harrisbesondere Vorsicht geboten, da sich die Rochen gerne in dem warmen Wasser in Ufernähe sonnen und dazu leicht eingraben. Tritt man auf einen, sticht er zu. Vor den Kaimanen und Alligatoren sollten sich vor allem Kindern in acht nehmen. In Bahia gibt es aber nur ganz wenige und auch nur im Süden. harris

SPORT IN BRASILIEN

Die Brasilianer treiben gerne Sport und Fitnesstraining. Ich kenne einen Doktor in Rio der das Rentenalter schon längst erreicht hat, aber in Punkto Sport noch so manchem 30-jährigen (wie mir)  weit überlegen ist. Sein Aufwärmtrainung vor dem Jogging hat mich bereits meine ganze Energie gekostet, vom Joggen ganz zu schweigen.

Fußball heißt Futebol, ausgesprochen futschibau. Im Gegensatz zu unserem Fußballnachwuchs trainieren in Brasilien auch viele Mädchenmannschaften, als ein fester Bestandteil des Campos. Sogar Strandfußballmeisterschaften werden hier ausgetragen. Der Weltmeister ist regelmäßig Brasilien. Viele junge Brasilianer surfen gerne. 

Weitverbreitet sind auch alle Arten von Volleyball, Jogging, Strandgymnastik und Angeln.

Wer sich informiert findet auch fast überall eine Capoeira oder Karateschule. Capoeira ist ein Kampftanz zur Selbstverteidigung mit einer eigenen Musik, bei dem der ganze Körper stark trainiert wird. Die Techniken haben grobe Ähnlichkeit mit Karate, sind aber immer dynamisch fließend und soweit ich weiß nie statisch im Gegensatz zum Karate.

RobertHOME

Links zum Thema Capoiera:
http://www.antjeschrupp.de/capoeira.htm
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