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Ein Visum für 3 Monate bekommt man als Deutscher bei der Ankunft. Bei einer Präfektur kann man es auf 6 Monate verlängern lassen, bzw. sich absichern, daß man noch einmal im gleichen Jahr einreisen kann, obwohl man schon 3 Monate da war. Einzelheiten kann man bei Brasil.web nachlesen (sh. Link-Seite).

Bei der Einreise bekommt man vom Zoll einen kleinen Zettel mit den Einreisedaten abgestempelt. Unbedingt aufheben! Der Zettel wird bei der Ausreise verlangt. Wenn er nicht mehr da ist, solltet Ihr damit rechnen daß ihr eine halbe Stunde lang braucht um eine Ersatzschrieb zu bekommen.

Feiertage im Winterhalbjahr:
15. November Proklamation der Republik (1889)
Weihnachten = Natal (sprich natauw), Ostern, Sylvester = Reveillon

Das grösste Fest des brasilianischen Winters ist das des Sao Joao. Es findet Ende Juni statt und dauert 4 Tage.

Karnevalstermine der nächsten Jahre:
2006 25.-28. Februar
2007 17.-20. Februar
2008 2.-5. Februar
2009 21.-24. Februar
2010 13.-16. Februar
 

Hättet Ihr gedacht daß circa 5 Millionen deutschstämmige Brasilianer über das ganze Land verteilt leben, insbesondere aber im Süden und Südosten? Nachdem Brasilien 1942 den Achsenmächten den Krieg erklärt hatte, wurden ca. 300 Deutsche, die in Maracás (Bahia) wohnten, interniert und ihr Besitz eingezogen.

Die Stromspannung in Bahia ist nicht einheitlich. Aufpassen!
entweder 110Volt oder 220Volt

Der Zeitunterschied beträgt im Winter nur 3 Stunden. Bahia ist ein fast Jet-Lag-freies Reiseziel.

Ganz im Ernst: Fallende Kokosnüsse, aber auch die riesigen Jacca-Früchte, sind eine echte Gefahr. Es gibt genug Leute mit bleibenden Gesundheitsschäden, die dergleichen auf den Kopf bekommen haben. Vor allem wenn man durch einen Palmenhain mit der hohen Art der Kokospalmen geht und dazu noch Wind weht, sollte man nicht direkt unter den Bäumen laufen.

Krankheiten & Gesundheitsrisiken:
Die typische Touristenkrankheit ist der Durchfall, den man am besten mit Kamillentee und fasten bekämpft. Nach 3 Tagen ist er normalerweise wieder weg.

Grippewellen gibt es auch in Brasilien. Nach 4 Tagen ist sie normalerweise überwunden.. 

Ab und zu -  wenn es ausnahmsweise einmal im Januar viel regnet -  tritt das Denguefieber vermehrt auf, eine Krankheit, die einer schweren Grippe ähnelt. Sie wird von den großen Mücken Aedes aegypti übertragen, die vorzugsweise in Häusern leben, wo es feuchte Ecken gibt.

Für die Leishmaniose besteht nur ein geringes Infektionsrisiko. Die Erreger sind kleine Parasiten die durch die sogenannten Sandmücken oder Sandfliegen (eigentlich Schmetterlingsmücken) übertragen werden. Diese Mückenart ist vor allem nachts aktiv und sticht vorwiegend an Stellen dünner Haut (z.B. Knöchel, Hände, Füße, Gesicht und Nacken). Die Stichstellen jucken zumeist lange und stark. Die Infektionsgefahr kann jedoch durch gute Mückenschutzmaßnahmen deutlich verringert werden. Auszug von: www.fit-for-travel.de/Reisemedizin/reiseziele/L0023.htm
Anmerkung des Webmasters: Diese Krankheit gibt es weltweit in den Tropen

Ungefähr die Hälfte aller Krankheiten, sind auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen. Daher sollten Reisende kein Leitungswasser trinken. Das gilt auch für mit Leitungswasser gemischten Säfte und genaugenommen auch für Eiswürfel aus Leitungswasser.

Internetcafes gibt es überall, wo es Touristen gibt. Mit Hilfe von freundlichen Bitten darf man in vielen Hotels und Pousadas auch ‘mal seine E-Mail checken, soweit sie einen Compudador und Internetschi haben.

Telefonieren:
Von Brasilien nach Europa:
Von den öffentlichen Telefonen: 0021- dann die Ländervorwahl ohne Nullen etc.    
Eine Telefonkarte mit 60 Einheiten kostet ca. 2 Euro und reicht für ca. 5 Minuten.    

In Brasilien:
Brasilien besitzt ein gut ausgebautes Telefonsystem. Von jeder der offenen Telefonzellen aus kann man mit einer Telefonkarte anrufen. Telefonkarten (Cartão de Telefon) werden am Zeitungskiosk verkauft. Es gibt 30er- und 60er-Einheiten. Das Gebührensystem innerhalb Brasiliens ist verschieden und komplex. Mit einer 30er-Karte kann man mehrere kurze Ortsgespräche führen. Leider sind vieler der öffentlichen Telefone oft kaputt.

Die internationale "Telecard" kann mit der Nummer 0008049 benutzt werden

Deutschland nach Brasilien:
es gibt diverse billige Call-By-Call Anbieter z.B.: 010012 ----
www.web.de hat immer aktuelle Infos

Vorwahl von Deutschland : 0055 / Ortsnetz / Teilnehmer;
nach Deutschland: 0021 49 / weiter ohne 0.

VISA-Karten werden eher genommen als andere. Kleine Pousadas nehmen teilweise nur Cash. An vielen Geldautomaten der Banco Brasil kann man mit einer VISA-Card und dem Pincode Geld abheben. In Salvador, Valenca, Porto Seguro und Ilheus gibt es solche. Ich hoffe aber, daß diese einfache Möglichkeit in Brasilien Bargeld abzuheben inzwischen auch an weiteren Orten angeboten wird. Auch mit der Postbankcard3000plus kommt man bei allen Geldautomaten mit dem VISA-Plus-Zeichen an Bargeld. Falls der Geldautomat fragt, ob es sich um ein Sparkonto oder eine Kreditkarte handelt, muss man aber Kreditkarte anklicken. Falls der Geldautomat trotz Visa-Plus-Zeichen nicht zahlen will, kann man von den Bankangestellten erfahren, wo der nächste funktionierende steht. Auch die Karten mit dem Cirrus Zeichen funktionieren an vielen Geldautomaten. 

Immer wieder mal werden Kreditkartenbetrüger erwischt. Bei kleinen Firmen oder kleinen Restaurants sollte man mit der Kreditkarte vorsichtig sein. Wenn man aber seine Auszüge studiert und bei Unregelmässigkeiten rechtzeitig protestiert, haftet die Kreditkartenfirma.

Leser-mail: “Man kann mit der EC - Card von der CITIBANK und vermutlich auch mit anderen EC - Cards kostenfrei an allen Geldautomaten mit dem CIRRUS - Zeichen Geld abheben! Falls es aus irgendeinem Grund nicht klappen sollte kann  man die Hotline nach deutscher Zeit zwischen 6.00 - 24.00 unter 0049 241 94 34 785 anrufen!” 

Die Banco de Brasil nimmt horrende Gebühren für den Umtausch von Bargeld und Reiseschecks. Wesentlich günstiger ist die BBVA.

Es gibt keinen American Express, aber in den Banken und teilweise auch in den Casas de Cambio (= Wechselstuben), die es überall gibt, wo sich ausländische Touristen einfinden,  werden die Reiseschecks der Firma genommen. Provision 2-8 %!

Der Umtauschkurs wird allmählich günstiger, weil der brasilianische Real (sprich heau) mehrfach abgewertet wurde. Die Mehrzahl von Real sind übrigends Reais und werden,  Heais ausgesprochen. Auf der Link-Seite haben wir auch aktuelle Umtauschwebsites.

Wechselgeld ist in ganz Bahia eine sehr seltene Währung. In kleinen Restaurants und Geschäften muss man 10 Minuten für die Beschaffung von Wechselgeld mit einplanen. Die Baianos werden wahrscheinlich nie genug Organisationssinn aufbringen dieses einfache Problem zu lösen.

Man gibt Trinkgeld. Aber nur 2-5 %  und nur wenn man wirklich zufrieden war, weil auf die Rechnung schon 10% Bedienung aufgeschlagen werden. 

Brasilianische Autotüren fallen wie von selbst ins Schloß.
Das in Deutschland gewohnte Zuschmeißen ist nicht beliebt.

KRIMINALITÄT:
Als Tourist behommt man in Bahia nur selten Probleme. Es gibt eine spezielle Touristen-Polizei, die auf die Touris aufpasst. Findet sich eine kleine deutsche Fahne auf der Uniform, eines Touri-Polzisten spricht er sogar deutsch. Alles was einem in Bahia passiert, kann einem auch hier passieren. Wer in Berlin mal in die Bild-Zeitung guckt, oder alle gewalttätigen Vorfälle, z.B: Terror von jugendlichen Gangs, Überfälle, Morde auf offener Straße oder Einbrüche etc. zusammenzählt, könnte denken Berlin ist sehr gefährlich. Aber gefährdet fühlt sich kaum jemand. Ganz sicher ist man auch in Deutschland nirgends.

In einer brasilianischen Stadt sollte man jedenfalls vorsichtig sein. Es empfiehlt sich z.B. den Pass im Hotel zu lassen und nur eine Kopie mitzunehmen, es sei denn man fährt mit dem eigenen Mietwagen, weil man im Falle einer Kontrolle sonst 500 R$ Strafe zahlt.

Es gibt Trickdiebe, die einen z.B. auf einen Fleck an der Kleidung hinweisen und auch Hilfe anbieten, während der Partner nach der Brieftasche angelt. Beim Busfahren kann einem schon mal die Tasche aufgeschnitten werden. Schmuck, teure Armbanduhren und Kameras wecken das Interesse der Desperados, die nach Touristen Ausschau halten. Es kommt vor, daß sie versuchen Passanten Taschen zu entreißen.

Sachen wegreissen und rennen ist auch die Spezialität der Pivetes (Pivetschies) genannten Jugendlichen, die sich vor allem in Barra am Strand herumtreiben. Weil sie noch nicht volljährig sind, werden sie nicht wie Erwachsene bestraft.

Abends sollte man keine fast leeren Busse nehmen. Auch die Executivo Busse (die mit den Klimaanlagen und den Stewardessen) werden gelegentlich überfallen, wobei von den Räubern sämtliche Uhren, Kameras und Geldbeutel  eingesammelt werden. 

In der Stadt sollte man einsame und schlecht beleuchtete Straßen bei Nacht meiden. Die Räuber sind meistens mit Messern bewaffnete Jugendliche, bzw. welche die so tun, als ob sie ein Messer oder eine Pistole griffbereit hätten. Es gibt in Brasilien eine Menge Schußwaffen. Es gibt viel mehr Überfälle als bei uns, aber Touristen werden verhältnismäßig selten überfallen. Als Gruppe ist man im Allgemeinen auch abends in der Stadt sicher. Wenn man sich unsicher fühlt, sollte man lieber mit dem Taxi fahren. Salvador ist sicherer als Rio de Janeiro.

Andererseits: Ich habe einmal aus Versehen meinen Minisafe im Hotel offen stehen lassen. Deutlich sichtbar lagen da 500 Reais - zu der Zeit etwa 550 DM. Als ich nach Stunden zurückkam fehlte nichts, obwohl in der Zwischenzeit geputzt und der Kühlschrank ausgewechselt worden war. 

Ich kenne auch mehrere junge deutsche Frauen, die alleine durch ganz Brasilien gefahren sind und nie ein Problem hatten.

Nach einem Brasilienurlaub sollte man seine Kreditkartenabrechnungen sorgfältig studieren, vor allem, wenn man in kleinen Restaurants oder kleinen Geschäften mit Karte bezahlt hat. Es gibt immer wieder mal Fälschungen und Betrügereien.

siehe auch: Brasileiros-Seite   

Bahia ist mit 560 000 Quadrat-kilometern etwa so gross wie Frankreich.
Wir haben uns vor allem mit der Küste befasst. click for big!Ein schönes Ausflugsziel liegt aber 5 Stunden landeinwärts von Salvador: Chiapada Diamantina. Die Mesas und Felsen haben mich an Arizona erinnernt. Wir können auf
Anfrage eine Tour dorthin vermitteln. Weiter landeinwärts wird das Land immer trockener, bis man in der Steppe des Certao ankommt, wo es in manchen Jahren nie regnet.HOME