Porto Seguro
 (67000 Einwohner) von wo aus die Portugiesen einst Brasilien eroberten, hat sich in letzter Zeit zu einem Urlaubsort für Brasilianer und Touristen aus aller Welt entwickelt. Die Tupininquin Indianer, die vor den Weißen die Küste bevölkerten sind schon lange verschwunden (obwohl sie P.S. noch ein paar mal zurückeroberten), aber bei vielen Baianos, kann man nicht nur weiße und schwarze, sondern auch indianische Vorfahren erahnen. Eine nette Mischung kommt da zusammen, die gerne feiert und das Leben nicht zu ernst nimmt. Der Carneval und die Silvesterfeiern sind berühmt und berüchtigt. Vom 25.-27. Dez. und am 3. Januar finden traditionelle Feste mit viel Musik und Spaß statt. In der Umgebung gibt es viele schöne durch vorgelagerte Riffs geschützte Strände - der Ort selber hat keine. Die schön renovierte Altstadt und ein Naturschutzgebiet in derNähe, wo es noch die einst überall wachsenden Brasil-Bäume (pau Brasil) gibt, solltet Ihr Euch ansehen.http://www.ondax.net/barracas/index.html

Anreise: Nach Salvador sind es 630 km, das sind 10 Stunden  mit dem Bus. Nach Rio fährt man 18 Stunden mit dem Bus (120 DM). Wer es sich leisten kann, wird wahrscheinlich lieber fliegen. Wer ohne Reservierung für eine Pousada oder ein Hotel nach PS kommt, findet über die Zimmervermittlung am Busbahnhof schnell eine Unterkunft. Es sei denn, es ist Carnaval oder Sylvester.

Strände: Nördlich und mit dem Bus leicht zu erreichen sind z.B. Mundaí und Coroa Vermelha, wo die ersten Portugiesen landeten.

Porto Seguro Internet Cafe Rua do Cajueiro 237 Email: cafe@porto-seguro.net - Pro Stunde: R$7 // 7-19 Uhr.
Geldautomat : Av. Navegantes 22, Banco do Brasil.
Viele  Pousadas und Hotels:

Arraial d´Ajuda
Ein Dorf, das man nur mit der Fähre und dem Bus erreicht. Es gibt eine Heilquelle und Wallfahrer, aber auch jede Menge Caipirinha und Partys. In den letzten Jahren haben sich hier eine Menge Geschäfte und Restaurants angesiedelt.
Die schönsten Strände:  Praia da Pitinga (Nacktstrand) und Lagoa Azul. .Geldautomat: Praca Brigadeiro Eduardo Gomes, Banco do Brasil  Eine Menge Pousadas

Trancoso
Wer dem Rummel in Porto Seguro entfliehen will findet hier Ruhe, schöne Strände und Regenwald. In den Restaurants kann man billig und gut essen. Zum Beispiel Hummer, der in Brasilien vergleichsweise billig zu haben ist. Danach gibt es gelegentlich noch eine Strandparty mit brasilianischer Discomusik bis in die Morgenstunden oder einen Besuch in der Dancateria. Anreise mit dem Bus oder Schiff

 

Caraiva ist ein verschlafenes Nest, das an einem mit Mangroven gesäumten Fluß liegt.Weiß jemand ob es da inzwischen Elektrizität gibt? Der Strand ist lang und einsam. Curuipe ist noch ruhiger.

Der Nationalpark Monte Pascoal, liegt zwischen Caraiva und Corumbau. Regenwald, Sumpf und Mangrovenküste bevölkert von Tieren, die es sonst nicht mehr oder selten gibt, könnt ihr hier hautnah erleben. Es gibt Führungen. Öffnungszeiten: 8-16 Uhr. 

Corumbau, ist ein hübscher Ort. Es gibt Kanus, Schnorcheltrips zu Korallenriffs und Wanderwege an der Küste. Die dort lebenden Pataxo Indianer lassen sich gerne in ihrem Dorf in der Nähe besuchen. Ihnen gehört jetzt wieder der Monte Pascoal. Sie fordern noch angrenzende unrechtmäßig enteignete Ländereien zurück.
Hotel Jocotoka Eco Resort

Cumuruxatiba ist einer der ruhigeren Orte im Süden. So lange die Straße dorthin nicht geteert wird und die  Busverbindungen so spärlich sind, wird das so bleiben. Die Strände sind schön und es gibt schon einige Pousadas: Pousada Areia Preta , Camping Audeia da Lua. Weitere Hotels und Pousadas.  Entfernungen: Salvador 844 km,  Rio de Janeiro 1041 km

Prado
Prado (P. Vivando da Praia)
 2000 Betten in Pousadas, Hotels. Z.B.Pousada Vivenda da Praia   (port. Website). Es gibt auch einen Campingplatz des Camping Clube do Brasil. Tauchen, Fischen kann man, Aber sonst ist der mit dem Tourismus wachsende Ort nicht sehr spannend...

 

 

Abrolhos
ist ein Naturschutzpark ca. 80 km vor der Küste, zu dem Korallenriffe und kleine vulkanische Inseln gehören. Von Juni - Oktober kann man hier Wale sehen. Zuletzt wurden über 1000 Exemplare gezählt. Die Tartarugas Marinha (Meeresschildkröten) haben hier geschützte Plätze für ihre Eiablage. In den nächstgelegenen Küstenorten werden Ausflüge mit Motorbooten, aber auch Katamaranen, zum whalewatching, tauchen und schnorcheln angeboten. Die Fahrten dauern 1-5 Tage un kosten 100-300$ incl. Verpflegung. Man schläft auf den Booten, denn auf den Inseln darf nicht übernachtet werden.  Die meisten Boote starten von Caravelas, aber selbst in Arraial d’ Ajuda kann man an Bord gehen. Aus militärischen Gründen darf nur unter Wasser fotographiert werden. Fische jagen ist natürlich verboten, aber auch an Land gehen ist nicht gestattet.

Die Korallen haben lange unter der Wasserverschmutzung durch Chemiekalien gelitten, die von den Zellstoff- und Papierfabriken  in Süd-Bahia ins Meer geleitet wurden. Durch Fischen mit Dynamit wurden einige Fischarten fast ausgerottet, deswegen wucherte das Seegras, was diese Fische bisher abgefressen hatten. Das Seegras wiederum ist auch schlecht für die Korallen, genauso wie die Wasserverschmutzung durch die Erosion, die wegen der Abholzung der Küstengebiets zugenommen hat.

Alcobaca hat außer einer schönen Kirche nicht viel zu bieten. Der Strand geht so. Seht selbst: unter "mais fotos" gibt es eine Menge Fotos. Viele Pousadas.

Caravelas ist ein kleiner Ort, der an einem Flußdelta liegt. An der Küste gibt es Mangrovenwälder und Dschungle.Im Meer vor dem Ort liegt die große Insel Cacumba. 

Nova Vicosa
Die Strände, die Flüsse und die Inseln Barra Velha und Coroa Vermelha sind die Hauptattraktionen. Im Zentrum gibt es einige interessante Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einen alten Bahnhof. Ungewöhnlich ist das Baumhaus, das der Bildhauer Frans Krajcberg in 12 Meter Höhe in einen Baumwipfel baute. Man kann mit dem Bus, aber auch mit der Fähre anreisen. Von Salvador fährt die Buslinie Aguia Branca dorthin. Von Rio aus kann man mit der Buslinie Sao Geraldo fahren.

Mucuri
ist der südlichste Küstenort in Bahia und 800 km (Luftlinie) von Salvador und 245 km von Porto  Seguro entfernt. Breite endlose Strände an einer gewaltigen Steilküste sind die landschaftliche Spezialität der Gegend. In dem Ort mit 23000 Einwohnern gibt es noch nicht viel Tourismus. Die Brasilianer aus dem Umland kommen oft zu einem Wochenendausflug vorbei. Nur einmal im Jahr kommen die Wasserschildkröten vorbei um ihre Eier abzulegen. Deshalb sind bestimmte Strände zeitweise Naturschutzgebiet (Praia das Malvinas, Praia do Pôr-do-Sol).   Die besten Strände: Praia de Mucuri (nördlich), Praia de Jacutinga (15 km), Roxo, Paca, Lençóis das Velhas, Praia de Costa Dourada.
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