Am schnellsten kommt man mit der TAP nach Bahia. Dazu muss man lediglich in Lissabon umsteigen. Die grösste brasilianische Airline ist die VARIG . Täglich fliegt sie nach Rio, Sao Paulo und anderen Zielen in Brasilien. Die Airline wurde übrigens von einem deutschstämmigen Brasilianer gegründet.
Auch mit TAM oder Lufthansa kommt man hin, wobei man in Rio oder Sao Paolo umsteigen und dann nach Salvador ein Stück zurückfliegen muss. Je länger der Aufenthalt, desto teurer wird der Flug. Umbuchen vor Ort ist je nach Ticket gegen Gebühren von ca. 80 EUR möglich. Den Rückflug sollte man 3 Tage vorher bestätigen. Die Telefonnummer der VARIG in Brasilien ist: 0800-997000.
Aufgrund der Terroranschläge von New York sind Taschenmesser, Nagelfeilen und andere spitze Gegenstände im Handgepäck nicht mehr erlaubt. Wichtig: Bei der Ausreise muß bei manchen Tickets Flughafensteuer bezahlt werden. Circa 80 R$ in bar! Im Winter 2004/5 werden die billigsten Flüge nach Bahia voraussichtlich 900 EUR kosten. Am meisten spart man, wenn man schon ein halbes Jahr oder erst 10 Tage (mit viel Glück) vorher bucht. Günstige Angebote findet Ihr z.B. hier: www.nouveau-monde.de + http://www.hajosiewer.de Taxis
für die ca 30 km vom Flughafen Salvador bis nach Barra oder Ondina kosten ca.10 Euro. Die Taxis in der ersten Reihe sind etwas größer, aber auch teurer als die Taxis in der zweiten
Reihe. Vom Flughafen in Salvador ins Stadtzentrum gibt es tagsüber auch komfortable Busse (1 Euro, Stand 2002).
Überland-Bus: Wer das riesige Land mit dem Bus erkunden möchte, kann unter drei weiteren Kategorien wählen: Normalbusse (convencional) oder die auf den Fernverbindungen fahrenden
Schlafwagenbusse (leito) und Luxusbusse (executivo). Die teuersten Busse haben eine Toilette und Videos. Jede Busfirma hat eigene Verkaufsschalter am Busbahnhof = Rodoviario. In Salvador sollte ein Tourist, der neu in Brasilien ist, abends möglichst nur Taxi fahren. Die Busse
fahren sowieso nur bis 23 Uhr. Die Taxis von der Straße rechnen meistens ehrlich ab. Falls das Taxameter nicht eingeschaltet ist, sollte man den Fahrer darauf hinweisen, bzw. einen Preis
aushandeln. Ohne Portugiesisch ist das natürlich schwer. Die Fahrer erwarten kein Trinkgeld. Pfennigbeträge rundet man aber normalerweise auf.
Unterwegs an der Küste gibt es zwar auch ein paar Taxis, aber man sollte auch nach den weißen “Combi” genannten VW-Kleinbussen Ausschau halten, die nicht als Taxis gekennzeichnet sind.
Wenn der Minibus voll ist, gehts los. Sie halten auch an den Bushaltestellen und rufen den Wartenden ihr Fahrtziel zu und wieviel Personen sie noch mitnehmen können. Fragt nach dem
Preis und versucht zu handeln, wenn er euch zu hoch erscheint!
In Salvador möchte ich persönlich nicht Auto fahren, weil der Fahrstil der Brasileiros gewöhnungsbedürftig ist. Außerhalb der Großstädte aber ist ein Mietwagen die unabhängigste Art
sich fort zu bewegen, es sei denn man will auf eine Insel. Man sollte sich aber immer strikt an die Gesetze halten, weil die Polizei bei Ausländern erfahrungsgemäß immer die höchstmögliche
Strafe kassiert. Versucht keine Bestechung, es sei denn der Beamte macht von sich aus ein lohnendes Angebot. Der internationale Führerschein muß eigentlich von einer Präfektur in Brasilien
beglaubigt werden. Ein Gelände taugliches Auto ist zum erkunden abgelegener Orte am besten. In jedem Touristenort gibt es Autoverleiher, in Salvador sind auch einige der amerikanischen am
Start. Wie fast überall auf der Welt gibt es an den Flughäfen Mietwagen. Inlandflüge sind nicht gerade billig. Man kann aber mit den Rundreisetickets und Airpässen der |